Nasenkorrektur-Erfolgsaussichten-Bad-Neuenahr

Nasenkorrektur – Erfolgsaussichten
In den meisten Fällen läßt sich mit der Operation die Form der Nase deutlich verbessern. Ob sich eine Behinderung der Nasenatmung beseitigen läßt, hängt von deren Ursache ab; die Erfolgsaussichten sind gering, wenn die Nasenatmung durch eine Schleimhautschwellung behindert wird, die auf einer vegetativen Fehlsteuerung oder Allergie beruht.

Da die Nase nach Abnehmen des Verbandes meist noch deutlich geschwollen ist, wird das Ergebnis manchmal erst nach Wochen oder Monaten erkennbar. Nach völligem Abschwellen können sich kleine Unebenheiten oder Unregelmäßigkeiten abzeichnen, insbesondere am Nasenrücken. Bei dünner Haut fallen sie meist stärker auf als bei dicker. Dicke, grobporige Haut paßt sich der neuen Nasenform allerdings oft schlechter an. Auch eine verbliebene Schiefstellung der knöchernen Nase läßt sich oft erst nach völligem Abschwellen erkennen. Bei einer Nachoperation blutet es meist stärker, die Schwellung ist dadurch ausgeprägter und das Gewebsverhalten ist durch die bereits vorliegenden Narben schwieriger zu beurteilen.

Der Zug von Operationsnarben kann zu einer neuerlichen Schiefstellung der Nase führen und dadurch die Nasenform und/oder die Nasenatmung wieder verschlechtern. Trotz des ausgedehnten Eingriffs klagen Patienten nach einer Operation meist kaum über Schmerzen. Allerdings bleibt fast immer mehrere Wochen bis Monate ein Pelzigkeitsgefühl im Bereich der Nasenspitze und ein Steifigkeitsgefühl im Bereich der Oberlippe. Deshalb wirkt dieser Bereich vorübergehend, insbesondere beim Lachen, etwas unnatürlich. Nur gelegentlich verbleibt ein dauerndes Taubheitsgefühl.

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