Magnetresonanztomographie-MRT-Essen
Magnetresonanztomographie/Kernspintomographie

Die Magnetresonanztomographie / Kernspintomographie, abgekürzt auch MRT, MR,
KST oder NMR, ist ein Untersuchungsverfahren, das ganz ohne Strahlen auskommt.
Mit Hilfe eines Magnetfeldes und elektromagnetischer Wellen werden die
Wasserstoffatome des Körpers angeregt, computergesteuerte Messungen
vorgenommen und das Ergebnis in dreidimensionalen Bildern dokumentiert. Da wir
mit einem MRT-Gerät der jüngsten Generation arbeiten, ist die Bildqualität sehr hoch
und die Untersuchungszeit sehr kurz.
Vorteile der MRT
• keine ionisierende Strahlung,
• ausgezeichnete Gewebekontraste und Gewebebeurteilung (Bilder von Nervenund
Hirngewebe wurden erst durch MRT-Technik möglich!),
• sehr gut darstellbare Weichgewebe nahe Knochenbereichen (z.B. Rückenmark,
Gehirn),
• Körperschnittbilder in allen Richtungen, ohne dass der Patient seine Lage
verändern muss,
• sehr hohe Detailauflösungen.
Nachteile der MRT
• keine ausreichende Darstellung des gesunden Knochens und der Lunge, wohl
aber von Knochenentzündungen und tumoren. Gerät entschieden, da
Besondere Vorsicht ist beim Umgang mit eisenhaltigem Metall geboten!
Solche Gegenstände im Körper (Herzschrittmacher, Prothesen der
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Gehörknöchelchen, Granatsplitter in bestimmten Körperteilen) schließen
MRT-Untersuchungen aus; Metall in den Zähnen oder Knochen, sowie
Totalendoprothesen der Hüften dagegen nicht – dennoch bitten wir, darauf
hinzuweisen.
Telefonkarten, Scheckkarten, Schmuck und Uhren, Gebissteile, Metallverschlüsse an
Kleidungsstücken und andere Metallgegenstände am Körper müssen vor der
Untersuchung abgelegt werden. Große und schleifenförmige Tätowierungen im
Untersuchungsbereich können durch in die Haut eingebrachte metallische
Farbpigmente Hautverbrennungen bewirken.
Die Untersuchung
Die MRT ist fachlich und technisch sehr anspruchsvoll. Als Patient liegen Sie mit dem
entsprechenden Körperabschnitt in der Röhre. Während der Untersuchung hören Sie
über Lautsprecher freundliche und zu befolgende Hinweise. Außerdem hören Sie
Schaltgeräusche: Stellen Sie sich vor, Sie befinden sich inmitten einer Baustelle. Das
Geschehen interessiert Sie, Sie tragen Gehörschutz und alles klappt. Sie sind also
ruhig und gelassen. Damit verbessern Sie wesentlich die Qualität Ihrer Aufnahmen!
Sollten Sie sich dennoch äußerst unwohl fühlen, können Sie über den Klingelknopf in
Ihrer Hand ein Zeichen geben, was zum Abbruch der Untersuchung führt.
Wir haben uns bewusst gegen ein sogenanntes offenes MRT
wir die geringere Bildqualität und die bedeutend längere Untersuchungszeit als
größeren Nachteil betrachten.
Bitte berücksichtigen Sie, dass das Körpergewicht für eine Untersuchung im Gerät
maximal 120 Kilogramm betragen darf.
Das Abschlussgespräch
Während Sie nach Abschluss der Untersuchung noch einmal im Wartezimmer Platz
nehmen, entstehen Ihre Bilder. Der Arzt gewinnt einen ersten Eindruck.
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Anschließend bespricht er mit Ihnen den vorläufigen Befund. Dieses Gespräch sollte
innerhalb von zirka 30 Minuten stattfinden. Warten Sie länger als eine halbe Stunde,
bitten Sie die Mitarbeiterinnen der Anmeldung, Ihnen bei einer Nachfrage behilflich
zu sein.
Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir keine Prognosen oder
Therapieempfehlungen geben. Als Radiologen sind wir für eine sichere Diagnose
verantwortlich. Den vollständigen Überblick über Ihre Problematik hat Ihr
behandelnder Arzt – wenden Sie sich vertrauensvoll an ihn.
Tipp
Patienten, die über Platzangst in der „Röhre“ nachdenken, können sich auf die
Untersuchung einstellen, indem sie prüfen, ob wirklich Angst in engen Räumen (z.B.
im Fahrstuhl) auftritt. Wenn Angstgefühle tatsächlich bestehen, greifen wir auf ein
nuanciertes Spektrum verschiedener Maßnahmen zurück. Auf Wunsch verabreichen
wir ein bewährtes angstlösendes Medikament. Aus rechtlichen Gründen ist daraufhin
das Führen eines Fahrzeugs im Straßenverkehr ausgeschlossen.
Hinweise zu ausgewählten MRT-Untersuchungen
MRT des Kopfes
Die Untersuchung erfordert keine besondere Vorbereitung. Sie dauert ca. 15
Minuten.
MRT der Hals-, Brust-, Lendenwirbelsäule
Die Untersuchung erfordert keine besondere Vorbereitung. Sie dauert ca. 15 Minuten
für einen Wirbelsäulenabschnitt, für die gesamte Wirbelsäule ca. 45 Minuten. Wird, je
nach Untersuchungsauftrag, ein Kontrastmittel verabreicht, planen Sie bitte ca. eine
Stunde ein.
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MRT der Gelenke
Die Untersuchung erfordert keine besondere Vorbereitung. Sie dauert ca. 15
Minuten.
MRT des Bauchs und Beckens
Die Untersuchung erfordert keine besondere Vorbereitung. Sie dauert, abhängig vom
Überweisungsauftrag, maximal 30 Minuten.
MRT der Halsweichteile
Die Untersuchung erfordert keine besondere Vorbereitung. Sie dauert ca. 20
Minuten.
MRT der weiblichen Brust
Wir empfehlen Ihnen, ein ärztliches Vorgespräch wahrzunehmen. Kommen Sie bitte
am Tag der Untersuchung 30 Minuten vorher und vereinbaren Sie einen Termin für
ein Nachgespräch. Bis dahin wertet der Arzt Ihre Bilder umfangreich und sorgfältig
aus. Die Untersuchung selbst dauert ca. 30 Minuten.Der optimale Zeitpunkt liegt am
Anfang der zweiten Woche nach Beginn der Periode. Bedenken Sie dies bei der
Terminvergabe.
Weitere Informationen: Magnetresonanzmammographie (MRM)
MRT-Angiographie
Die Untersuchung dauert ca. 30 Minuten. Für die Bildberechnung und Auswertung
planen Sie zusätzlich ca. 30 Minuten ein oder vereinbaren Sie einen neuen Termin.
Hydro-MRT
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Die Untersuchung erfordert eine besondere Vorbereitung, über die wir Sie in einem
Vorgespräch informieren. Vereinbaren Sie einen Termin und stellen Sie die für Sie
wichtigen Fragen.
Bringen Sie zu allen Untersuchungen bitte Ihre Voraufnahmen mit!
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Team
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MRT
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