Behandlungsablauf einer Implantation -Zahnarzt-Schupmann

Behandlungsablauf einer Implantation

Cave:

Für sämtliche mit der Implantation zusammenhängenden Maßnahmen gilt der Grundsatz lege artis. Schulungen, Anwendungsberatung und Fortbildung im Umgang mit ixx2 Implantaten vermittelt die Tixxit® GmbH, Kassel.

Grundvoraussetzung für die Implantation mit ixx2- Implantaten ist die Beachtung der Regeln von Indikation und Kontraindikation. Die Beherrschung der operativen Techniken, die Einhaltung der sterilen Bedingungen und die Kompetenz der Assistenz obliegen dem Behandler. Die Röntgenschablone dient als Hilfe zur Auswahl.

Neben allgemeiner und spezieller Anamnese umfasst die Diagnose die Erhebung des klinischen Befundes. Therapiebedürftige Befunde werden vor der Implantatversorgung behoben. Bei der klinischen Untersuchung werden:

>> Form und Breite des Alveolarfortsatzes,
>> Breite der fixierten Gingiva und die Lage der Nachbarstrukturen bestimmt.

Grundvoraussetzung ist mindestens eine Panoramaschichtaufnahme mit einer Messschablone.


Planung und Vorbereitung:

Die Implantatposition sollte immer an der prothetisch günstigsten Position erfolgen. Die anatomischen und knochenphysiologischen Bedingungen sind hierbei zu berücksichtigen. Idealerweise umgibt das lmplantat eine multilaterale Knochenwand von mind. 1,0 mm in einem Bereich unverschiebbarer Gingiva.

Zur planerischen Sicherheit werden:

>> ein Situationsmodell mit diagnostischem wachs up zur Simulation der
>> geplanten Implantatversorgung.
>> und eine Messschablone zur Übertragung der Implantatposition und ggf. zum
>> Einsatz als Bohrhilfe erstellt.


Instrumente:

Mit nur 4 Instrumenten: Rund-, Twist, 2 Kaliber und Finaldrill wird das Implantatbett optimal aufbereitet.


Arbeitsschritte manuell:

Die rotierenden Instrumente werden in den Drillhandschlüssel eingesetzt, welcher manuell mit der Ratsche betrieben die Implantatkavität aufbereitet

Egal welchen Implantatdurchmesser Sie wählen, Sie benötigen nur einen Eindrehschlüssel


Arbeitsschritte maschinell:

Egal, welches Implantat Sie inserieren möchten, oder welche Prothetikkomponente Sie fixieren möchten,
Sie benötigen nur eine maschinelle Eindrehhilfe.

In extrem eng-ständigen Fällen kann die maschinelle Eindrehhilfe mit der Drillverlängerung und/oder dem Drillhandschlüssel eingesetzt werden.

Implantatträger:

Nach Sondierung der Kavität, Tiefenmessung und Kontrolle der knöchernen Begrenzung werden folgende Schritte ausgeführt:

1.) Einbringung des Implantates mittels Implantatträger (1-2 Umdrehungen). Entfernen des farbigen Kunststoffrändels. Eindrehen bis zur Endposition mit Implantat-schlüssel, Drehmomentratsche oder maschineller Eindrehhilfe. In extrem eng ständigen Fällen kann die maschinelle Eindrehhilfe mit der Drillverlängerung und/ oder dem Drillhandschlüssel eingesetzt werden.

2.) Kontrolle der Implantatposition mittels Prothetikpfosten.

3.) Einheilschraube mit Hilfe des Prothetikschlüssels aus dem Implantatträger entnehmen und in das Implantat einbringen. Dichter Wundverschluss durch Knopf- oder Matratzennaht.

4.) Röntgenkontrolle – Rezeptierung – Vergabe Kontrolltermin.


Wiederöffnung:

Nach der Wiedereröffnung mittels einer Schleimhautstanze, eines Skapells oder eines Lasers erfolgt die Gingivaformung.

Gingivaformung:
Analog dem Implantatdurchmesser gestaltete Gingivaformer werden für ca. 8 Tage eingesetzt. Sie sind in den Höhen 2 und 4 mm erhältlich


Abdrucknahme:

Der Abdruck wird mit einem individuellen Löffel genommen. Die ixx2 Abdruckpfosten sind sowohl für die offene als auch die geschlossene Abdrucknahme geeignet.

Pfostenauswahl:

Entsprechend der Indikation und der angestrebten prothetischen Lösung stehen Aufbauten mit 0 und 15 Grad, ein HSL Aufbau, Stegsegmente, Magnete und Kugelkopfaufbauten zur Auswahl. Für die provisorische Versorgung ist ein Temporärpfosten erhältlich.

Für eine individuelle Ausformung des Sulcus können die Komponenten des Stegsegments vom Zahntechniker individualisiert eingesetzt werden.

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