Tumorzellen-im-Knochenmark

Tumorzellen im Knochenmark

Geschrieben von: Administrator
Samstag, 08. November 2008 um 15:16

Bei vielen Karzinomerkrankungen kann es trotz Entfernung des Primärtumors im Gesunden und nachfolgender Chemotherapie bzw. Bestrahlung noch nach Jahren zu einem Reszdiv kommen. Die Quelle für diese Rezidive stellen verstreute Tumorzellen in verschiedenen Geweben des Körpers dar. Am einfachsten zugänglich ist dabei das Mark der Beckenkämme. Bei 20 – 40% aller Brustkrebspatientinnen lassen sich hier zum Zeitpunkt der Primärerkrankung disseminierte (gestreute) Tumorzellen (DTC) nachweisen. Verbleiben diese Tumorzellen in den Geweben spricht man von einer minimalen Resterkrankung (minimal residual disease) oder einer schlafenden Tumorerkrankung (cancer dormancy). Während der Schlafphase der Tumorerkrankung bleibt durch eine delikate Balance zwischen Tumorzellteilung und-tod die Zahl der Tumorzellen de facto konstant. Wird diese Balance gestört, kann die Schlafphase irreversibel in eine aktive Phase der klinisch fassbaren Metastasierung übergehen.

Testvoraussetzung: Zur Durchführung des Testes werden je 10 ml Knochenmark aus beiden Beckenkämmen beötigt. Für den Transport stellen wir spezielle Transportröhrchen mit einem Konservierungsmedium zur Verfügung.

Testdauer: Das Testergebnis liegt in spätestens einer Woche vor.

Logistik: Die Vorlaufzeit beträgt bundesweit mindestens 24 Stunden vor einer geplanten Punktion. Ein Anruf genügt (Festnetz: 0211 913 12 220 oder Mobil/Hotline: 0171 784 989 4). Wir kümmern uns dann um die gesamte Logistik.

Literatur zum Thema Tumorzellen im Knochenmark

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16922621

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18834417

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