Peelings-Düsseldorf-Fragen

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Faltenglättung: Peelings und Resurfacing

» Welche Falten lassen sich so reduzieren?

» Wie werden die Falten geglättet?

» Welche Methode ist die beste?

» Gibt es Risiken?

» Worauf sollten Sie achten?

» Meist gestellte Fragen

Der weitaus größte Teil unserer Falten sind einfach ein natürliches Produkt der Zeit. Mit den Jahren verliert die Haut an Elastizität und feine Fältchen bilden sich. Bei einer Faltenglättung, englisch auch “resurfacing”, werden diese Falten entfernt. Dazu werden obere Hautschichten abgetragen, so dass sich eine neue, glatte Hautschicht bilden kann.

Welche Falten lassen sich so reduzieren?

Im Prinzip können dadurch alle Arten von Falten gemindert werden. Aber nicht immer wird man dasselbe gute Ergebnis erhalten. Je oberflächlicher die Fältchen und je elastischer die Haut, desto besser. Bei den ersten Fältchen sind die Erfolgsaussichten also am besten. Besonders gut behandeln lassen sich:

senkrechte Fältchen am Mund feine Fältchen am oberen Augenlid die seitlichen Fältchen am Auge (Krähenfüße)

Außerdem wird eine Faltenglättung oft auch ergänzend zu einem Facelifting durchgeführt.

Wie werden die Falten geglättet?

Es gibt verschiedene Methoden. Man unterscheidet sie danach, wie die Hautschicht entfernt wird.

Faltenglättung mit dem Laser Faltenglättung durch Dermabrasio Faltenglättung durch chemische Peelings

Welche Methode ist die beste?

Das hängt von der Tiefe der Falten und dem Hauttyp ab. Tendenziell halten wir die Faltenglättung mit dem Laser für die interessanteste Methode, weil sie sehr sicher ist. Es kann jedoch sein, dass im Einzelfall eine andere Methode besser geeignet ist. Das klären wir selbstverständlich im Beratungsgespräch genauestens ab.
Damit Sie sich selbst ein Bild von den Möglichkeiten machen können, stellen wir Ihnen alle Methoden vor.

1. Faltenglättung mit dem Laser
Die Behandlung von Falten mit dem Laser ist die neueste Methode. In der Regel wird dazu ein Carbon Dioxid (CO2) Laser oder ein Erbium Yak Laser eingesetzt.
Beim Laser wird die Haut über Licht, das heißt Hitzeimpulse entfernt. (mehr über die Funktionsweise der Laser erfahren Sie im Kapitel "Haut & Haare ". Diese Impulse lassen sich so exakt einstellen, dass sie nur in eine bestimmt Hauttiefe vordringen. Das macht den Laser zu einem besonders sicheren Instrument.
Die Laserbehandlung kann am gesamten Gesicht oder in einzelnen Gebieten eingesetzt werden und eignet sich für die verschiedenen Hauttypen. Die Ergebnisse sind in der Regel gut. Eine deutliche Faltenreduzierung ist oft schon nach der ersten Sitzung zu sehen. Bei manchen Menschen bewirkt eine Laserbehandlung zusätzlich einen straffenden Effekt, was sich besonders bei der Behandlung von Falten in der Unterlidgegend positiv auswirkt.

2. Faltenglättung durch Dermabrasio und Mikrodermabrasio
Bei der Dermabrasio wird die Haut mit einem sehr schnell rotierenden Rad abgetragen. Das Rad hat eine fein aufgeraute Oberfläche, mit der die entsprechenden Hautschichten mechanisch abgeschliffen werden. Diese Methode wird zur Behandlung kleiner Gebiete eingesetzt. Zum Beispiel, um Narben im Gesicht, wie etwa Aknenarben, zu korrigieren. Bei der Faltenreduzierung eignet sich die Dermabrasio besonders für die senkrechten Falten am Mund.
Bei der Mikrodermabrasio werden die oberen Hautschichten mit Kristallen abgetragen. Die Behandlung ist oberflächlicher und damit schonender. Die Ergebnisse sind ähnlich gut wie bei der tiefer gehenden Dermabrasio, erfordern aber mehrere Sitzungen. .

3. Faltenglättung durch chemische Peelings
Beim chemischen Peeling wird die Haut mit einer Lösung behandelt. Diese wird mit einem Pinsel, Schwamm oder ähnlichem auf das gesamte Gesicht oder einzelne Partien, wie zum Beispiel die Krähenfüße, aufgetragen. Nach einer bestimmten Einwirkzeit wird die Lösung entfernt oder durch Hinzufügen einer weiteren Flüssigkeit neutralisiert. Der Arzt beobachtet während der gesamten Zeit, wie Ihre Haut reagiert und kann den Vorgang jederzeit abbrechen. Wie tief das Peeling gehen soll, kann durch die Art der verwendeten Lösung und durch die Einwirkzeit gesteuert werden.

Alpha Hydroxy Acids (AHA-Peelings)
Für oberflächliche Peelings werden meist so genannte Alpha Hydroxy Acids (AHA) verwendet. Die Haut bekommt dadurch eine frischeres, gesünderes und strahlenderes Aussehen. Wiederholte Anwendung kann Alterungserscheinungen und UV-Schädigungen wie feine Fältchen oder braune Flecken verringern. In geringen Konzentrationen können AHA-Produkte nach Anweisung des Arztes später auch selbständig zuhause angewendet werden.

Trichlorid Acid (TCA-Peelings)
Trichlorid Acids (TCAs) können je nach Konzentration und Auftragungsart für leichte, mittlere oder tiefe Peelings eingesetzt werden. Sie werden oft nicht nur im Gesicht, sondern auch am Hals und anderen Körperpartien verwendet und sind besonders geeignet, um Fältchen und Pigmentveränderungen zu behandeln.

Phenol Peelings
Phenol Peelings werden manchmal eingesetzt, um besonders raue und sonnengeschädigte Haut oder auch tiefere Falten zu behandeln. Sie können Altersflecken und Pigmentierungsprobleme korrigieren. Der Nachteil von Phenol Peelings ist, dass die behandelte Haut oft deutlich ausbleicht. Werden sie nur in begrenzten Bereichen aufgetragen, kann es sein, dass sichtbare Farbunterschiede zur nicht behandelten Haut bleiben.

Gibt es Risiken?

Nach bisherigen Erfahrungen sind alle Methoden relativ sicher.
Relativ bedeutet, dass jede Haut etwas anders auf bestimmte Behandlungen reagieren kann. Je nach Empfindlichkeit der Haut gibt es auch bei chemischen Peelings, Dermabrasio oder Laserbehandlungen in Einzelfällen unvorhersehbare Reaktionen. Diese sind in der Regel therapierbar. Je tiefer die Behandlung geht, desto höher ist jedoch das Risiko, dass bei unsachgemäßer Handhabung und empfindlicher Haut Verletzungen entstehen, die narbig verheilen. Auch dauerhafte Pigmentveränderungen lassen sich nicht gänzlich ausschließen.

Worauf sollten Sie achten?

Jeder Behandlung muss eine genaue Untersuchung der Haut vorausgehen. Dies verlangt Fachwissen und viel Erfahrung. Je öfter Ihr Arzt die verschiedenen Behandlungen durchgeführt hat, desto besser kann er abschätzen, welche Methode für Sie die geeignete ist, wie Ihre Haut reagieren wird und mit welchem Ergebnis Sie rechnen können. Wir empfehlen Ihnen deshalb ausschließlich erfahrene Fachärzte.
Es ist wichtig, dass Sie Ihrem Arzt sagen, ob Sie bereits eine derartige Behandlung durchgeführt haben. Insbesondere, wenn Sie bereits ein chemisches Peeling hatten, sollten Sie dies unbedingt mitteilen, wenn möglich unter Angabe der Lösungen, die verwendet wurden.
Vermeiden Sie nach der Behandlung unbedingt direkten und indirekten Sonnenkontakt. Solange bis alles verheilt ist. Auch danach sollten Sie für längere Zeit starke Sunblocker verwenden.
Vermeiden Sie ebenfalls für eine Zeit den Kontakt mit Chlorwasser.

Meist gestellte Fragen

Ist eine Faltenglättung schmerzhaft?
Das kommt darauf an, wie tief die Haut abgetragen wird. Bei einer Tiefenbehandlung ist es angezeigt, die entsprechenden Hautpartien zu betäuben. Dies kann über örtliche Betäubung geschehen. In Sonderfällen kann auch eine Vollnarkose verwendet werden. Dies sollte jedoch nur in Ausnahmefällen geschehen, da Vollnarkosen eine Belastung für den Körper sind und grundsätzlich ein Risiko bergen. Wir suchen deshalb immer nach Behandlungswegen, die ohne oder unter örtlicher Betäubung durchgeführt werden können.

Muss die Haut lange verheilen?
Es gibt grundsätzlich zwei Behandlungswege: Behandlungen, die tiefe Hautschichten berühren, führen schon beim ersten Mal zu sehr guten Ergebnissen, brauchen aber mehr Zeit um zu verheilen. Hier ist es manchmal nötig, einige Tage einen Verband zu tragen.
Oberflächlichere Behandlung heilen sehr viel schneller und einfacher. Dafür müssen sie für optimale Ergebnisse in der Regel wiederholt werden.

Wann ist das Ergebnis sichtbar?
Auch das hängt von Tiefe, Umfang und Art der Behandlung ab. Normalerweise hat der Körper bereits nach 7-10 Tagen begonnen, eine neue Haut zu bilden. Dann sind auch eventuell auftretende, leichte Schwellungen verschwunden. Sie sehen frischer und strahlender aus. Trotzdem bleibt normalerweise noch einige Zeit eine leichte Rötung zu sehen. Sollte Sie das stören, kann dies durch Make-up ausgeglichen werden. Bitte fragen Sie jedoch erst Ihren Arzt, ab wann Sie welche Art von Cremes oder Kosmetik verwenden dürfen. Der volle Effekt wird meist erst nach einigen Wochen sichtbar. Dafür ist dieser Effekt auch relativ lange haltbar.

Wie lange hält der Effekt an?
Oberflächliche Behandlungen müssen regelmäßig wiederholt werden, um das Ergebnis zu erhalten. Bei tieferen Behandlungen hält der Effekt länger – in der Regel sieht die Haut für Jahre frischer und jünger aus. Aber natürlich wird der Alterungsprozess nicht aufgehalten. Mit der Zeit werden die für Sie typischen Mimikfalten und auch die anderen Fältchen wiederkehren. Einige früher als andere – je nach ihrem Hauttyp.

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