Handchirurgie-Düsseldorf Dr-Oliver-Schumacher Handchirurgie-Centrum Düsseldorf
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Keine Angst vor der Handchirurgie!
Kleiner Eingriff – große Wirkung
Schmerzen oder Bewegungseinschränkungen an den Händen gehören zu den Erkrankungen, die von Betroffenen als besonders unangenehm empfunden werden. Kein Wunder, denn die Hände sind unsere meistgenutzten Werkzeuge. Wer vor Schmerzen keine Kaffeetasse mehr zum Mund führen kann, der fühlt sich hilflos und zur Untätigkeit verdammt. Medikamente helfen oft nur für eine kurze Zeit und lindern nur die Schmerzen – die schlechte Beweglichkeit bleibt. Dabei könnte vielen Patienten mit einem handchirurgischen Eingriff geholfen werden.
Bei Handchirurgie denkt man in erster Linie an die Versorgung von komplizierten Brüchen oder anderen Verletzungen. Das ist aber nur ein Teil dieses weiten Gebietes. Es gibt eine ganze Reihe von Erkrankungen, bei denen ein handchirurgischer Eingriff angezeigt sein kann. An erster Stelle zu nennen sind hier sicherlich das sogenannte Karpaltunnelsyndrom und die Dupuytren’sche Krankheit. Beim Karpaltunnelsyndrom rühren die Beschwerden von einer Einengung des Mediannervs her, welcher durch die Arme hindurch den Daumen sowie den Zeige- und Mittelfinger mit Gefühl versorgt. Wenn dieser Nerv in seinem Verlauf mechanisch beeinträchtigt wird, dann treten ausstrahlende Schmerzen in den Biegungen der Handwurzelknochen, dem sog. «Karpaltunnel» auf. Der Chirurg muß dann ein krankhaft verdicktes Band über dem Handwurzelknochen durchtrennen, um dem Nerv die Bewegungsfreiheit zurückzugeben.
Die Dupuytren’sche Krankheit entsteht durch Verdickungen und Verhärtungen des Bindegewebes der Hohlhand. Dadurch nimmt es immer mehr Raum ein, ist nicht mehr elastisch und verkürzt sich zunehmend. Die Behandlung erfolgt dergestalt, daß die Haut des Fingers und der Hohlhand eröffnet und die Verhärtungen (Fibrosen) entfernt werden. Zusätzlich werden die Sehnen freigelegt und mobilisiert.
Häufig wird zu lange gewartet
Natürlich möchten aber die meisten Menschen nur dann einen Eingriff vornehmen lassen, wenn es gar nicht mehr anders geht. Zwar kann man eine Zeit lang versuchen, durch Ruhigstellung und entzündungshemmende Medikamente eine Besserung herbeizuführen. Oft wird jedoch zu lange gewartet: Dann sind bleibende Schäden zu erwarten. Beim Karpaltunnelsyndrom kann es z.B. vorkommen, dass sich die Kontrollfunktion über den Daumenmuskel nicht mehr erholt. Die Folge ist dann der Verlust eines Teils der Mobilität, die sich auch mit gezieltem Training nicht mehr vollständig wiederherstellen lässt. Ein anderer wesentlicher Aspekt ist die Chronifizierung der Schmerzen. Wir müssen heute davon ausgehen, dass unser Körper ein „Schmerzgedächtnis“ besitzt. Das bedeutet, dass wir immer weiter Schmerzen empfinden, auch wenn die eigentliche Ursache schon lange nicht mehr fortbesteht. Ist es einmal so weit gekommen, kann dem Patienten nur noch mit einer oft langwierigen Schmerztherapie geholfen werden. So weit sollte man es unter keinen Umständen kommen lassen.
Dabei ist oft nicht einfach zu erkennen, wann der Gang zum Handchirurgen angezeigt ist. Eine Diskrepanz zwischen dem neurologischen Befund einerseits und dem klinischen Befund des Chirurgen andererseits ist nicht selten. Auch viele Allgemeinmediziner und Orthopäden/Rheumatologen denken nicht sofort an einen handchirurgischen Eingriff. Dist oft durchaus gut gemeint: Entweder möchten Sie ihrem Patienten aufgrund seines ohnehin gesundheitlich angeschlagenen Zustands eine Operation nicht zumuten, oder sie denken, mit den zur Verfügung stehenden Medikamenten eine ausreichende Erleichterung der Schmerzen und/oder Verbesserung der Mobilität herbeiführen zu können. Es gibt jedoch bestimmte Erkrankungen, bei denen durch einen nur wenige Minuten dauernden Eingriff ein so erheblicher Zugewinn an Lebensqualität hergestellt werden kann, wie man ihn mit einer konservativen oder medikamentösen Behandlung kaum erreichen kann.
Rheuma-Patienten sind besonders betroffen
Bei rheumatischen Erkrankungen leiden die Patienten doppelt: Zum einen unter der die Gelenke immer weiter zerstörenden Entzündungsreaktion, zum anderen unter den Nebenwirkungen der Medikamente. Besonders die rheumatoide Arthritis führt bei vielen Patienten in einen Teufelskreis aus der Einnahme von Schmerzmitteln und immer schlimmer werdenden Beschwerden. Die Rheumaknoten an den Gelenken werden immer dicker und lassen oft keine Bewegung mehr zu. Wenige nur wissen aber, dass man gerade an den Händen diesen Prozeß durch eine Synovektomie für eine gewisse Zeit stoppen und das Fortschreiten der Krankheit hinausschieben kann. In der Folge schwillt das Gelenk nicht nur wieder ab und ist für lange Zeit schmerzfrei, auch der Übergriff der Entzündung auf benachbarte Gelenke kann für einen recht langen Zeitraum wirksam zurückgedrängt werden. Wichtig ist aber, dass der Eingriff in einem Stadium vorgenommen wird, in dem noch nicht alles verloren ist. Leider wird aber häufig ein aus chirurgischer Sicht bereits bedrohlicher Zustand bagatellisiert. Das ist unverständlich, weil natürlich irgendwann auch der Handchirurg nicht mehr sehr viel für den Patienten tun kann.
Nicht nur reine Schmerzbehandlung!
Leider kann man nicht vorhersagen, wie sehr der einzelne Patient von einem solchen Eingriff profitieren wird – zu unterschiedlich ist der individuelle Verlauf dieser Krankheit. Man weiß allerdings inzwischen, dass ein Großteil der Betroffenen binnen weniger Jahre erhebliche Gelenkszerstörungen aufweist. Daher ist der rasche Beginn einer Therapie notwendig, und diese sollte sich nicht nur auf die reine Schmerzbehandlung beschränken.
Arne Wondracek
Aus: ORTHOpress®
Handchirurgie ist ein eigenes Spezialgebiet in der Plastischen Chirurgie, der Unfallchirurgie und der Orthopädie. Sie beschäftigt sich vor allem mit der Behandlung von Verletzungen, Fehlbildungen und Erkrankungen der Hand und des Unterarms.
Indikationen:
Karpaltunnelsyndrom
Ambulante Karpaltunnelsyndrom Operation in Düsseldorf
Frau Dr. med. Iris Reiter

Sulcus ulnaris syndrom
M. Dypuytren
Ganglionchirurgie
Ringbandspaltungen
Synovektomien
Tenolysen
Rheumachirurgie
Sehnenersatzplastiken
Syndaktylietrennung
Daumensattelgelenkarthrose
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Schmerzhafte Sehnenkanalverengung
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