Facelifting-München

Facelifting-München

Facelifting
» Warum ein Facelifting?
» Wann eignet sich ein Facelifting?
» Die Technik
» Die Vorgehensweise
» Was Sie beachten sollten
» Was wir für Sie tun können
» Gibt es Risiken?
» Was Sie vor der OP beachten sollten
» Was Sie nach der OP beachten sollten

Wozu ein Facelifting?

Wenn wir altern, verliert die Haut ihre ursprüngliche Spannkraft. Durch schlaffes Bindegewebe bilden sich Falten und das Gesicht erscheint nicht mehr so jugendlich wie zuvor. Das äußere Erscheinungsbild stimmt dann oft nicht mehr mit dem gefühlten Alter überein. Die Haut an Kinn- und Wangenpartie fängt an zu hängen und die Augenbrauen rutschen nach unten. Die Konturen des Gesichts sind schlechter erkennbar und der Betrachter erhält den Eindruck, dass “zuviel Haut” vorhanden ist. Ein Facelifting strafft die Gesichtskonturen und verjüngt so das Aussehen.

Wann eignet sich ein Facelifing?

Durch ein Facelifting werden die Gesichtskonturen gestrafft. Durch ein Facelifting kann/können:

  • die Falte von der Nasenwurzel zum Mundwinkel (Nasolabialfalte) gemindert werden.
  • die Haut im Gesicht und am Hals gestrafft werden.
  • die Augenbrauen gehoben werden.

Wünscht der Patient eine Verminderung der Sorgenfalte auf der Stirn oder der sog. Krähenfüsse an den Augen, dann ist ein Facelifting nicht so geeignet (siehe Faltenreduzierung). Faceliftings können ohne Altersbeschränkung vorgenommen werden, obwohl gemäß Statistik die meisten Patienten zwischen 55 und 70 Jahre alt sind. Der Trend geht jedoch dahin, dass sich vermehrt auch jüngere Frauen und Männer für ein Facelifting entscheiden. Die Anzahl der Patienten, die 50 Jahre und jünger sind, hat sich in den letzten Jahren sogar mehr als verdoppelt. Operationen zur Straffung eines kleinen Teilbereichs des Gesichts, wie z.B. Wangen, Hals oder Augen, werden zunehmend früher durchgeführt. Mit solchen kleineren Straffungen beginnt ein Teil der Patienten bereits mit Ende 30.

Die Technik

Ein Facelifting kann auf unterschiedliche Art und Weise vorgenommen werden. Durch das Facelifting soll immer eine Rückverlagerung abgesunkener Weichteilstrukturen des Gesichtes, wie Muskulatur, Haut und Fettpolster, an ihre ursprüngliche Position erreicht werden.

Ursprünglich wurden beim Facelifting Haut und Muskeln in einem schräg nach hinten und oben verlaufenden Vektor gerafft. Dadurch kam es manchmal zu einer Änderung der Mimik.

Heute benutzt man zum Facelifting die herausragende revolutionäre und moderne Technik des Vertical Lifts. Bei dieser Technik werden die abgesackten Partien vorsichtig wieder an ihre ursprüngliche Position gebracht und nicht “hinter das Ohr gezogen”. Dadurch bleibt der Charakter des Gesichts und die Gesichtszüge erhalten.

Die Vorgehensweise

OP Verlauf/Hautschnitte:

Der behandelnde Arzt beginnt den Schnitt am Haaransatz vor dem Ohr und führt ihn vor dem Ohr entlang, unter dem Ohrläppchen herum bis auf die Rückseite des Ohrmuschelansatzes. Zu einem Haarausfall kommt es dabei nicht, da nicht in die behaarte Kopfhaut geschnitten wird. Die Narbe wird für Dritte nahezu nicht erkennbar sein.

Haut und Unterhautfettgewebe werden vom Chirurg von der darunter liegenden Muskelschicht, der sogenannten Platysma abpräpariert. Die Platysma, eine dünne Muskelschicht, reicht vom Hals bis zum unteren Gesicht. Der Chirurg platziert nun diese Muskelschicht an ihre ursprüngliche Position. Dieser Kunstgriff liftet die Wangen und strafft zudem den Hals. Gleichzeitig wird eine Repositionierung der SMAS, einer dünnen Schicht der mimischen Muskulatur erreicht. Hautüberschuss wird beseitigt und die Naht abschließend spannungsfrei verschlossen. Eine Veränderung der Gesichtszüge ist so ausgeschlossen. Das Gesicht erscheint ohne erkennbares Facelifting verjüngt.

OP-Dauer:

Die Dauer des Eingriffs hängt ab von Behandlungsziel und Technik; sie kann zwischen zwei bis drei Stunden betragen. Durch zusätzliche Maßnahmen verlängert sich die Behandlungsdauer entsprechend.

Narkose:

Das Facelifting kann unter örtlicher Betäubung (Lokalanästhesie) durchgeführt werden. Dem Patienten wird ein schmerzstillendes Medikament gespritzt, welches das Gesicht betäubt. Darüber hinaus wird dem Patienten ein Beruhigungsmittel verabreicht, das die Angst und die Aufregung vor dem Eingriff nimmt.

Das Facelifting kann auch bei Allgemeinnarkose (Vollnarkose) vorgenommen werden. Die Vollnarkose versetzt den Patienten in einen künstlichen Schlaf. Die Vollnarkose wird von einem Anästhesisten verabreicht.

Halsstraffung

Bei der Halsstraffung erfolgt der Schnitt unter dem Kinn. Möglicherweise vorhandene Fettzellen werden vom Chirurg entfernt. Muskulatur und Haut werden mit feinsten Stichen gestrafft, so dass die Narben nachdem die Wunden geheilt sind in der Regel nicht mehr sichtbar sind.

Alternativ kann der Schnitt auch hinter dem Ohr gesetzt werden. Vergleichbar dem Facelifting wird die Halsmuskulatur dann nach oben fixiert und der Hals dadurch gestrafft.

Stirnlift

Beim Stirnlifting kommt zumeist eines der nachfolgend beschriebenen Verfahren zum Einsatz. Bei der herkömmlichen Methode wird ein Schnitt im behaarten Kopfhautbereich über die gesamte Stirn gesetzt. Beim zweiten Verfahren werden drei bis fünf kleinere Schnitte gesetzt. Durch diese werden Sonden eingeführt, um die Haut zu lösen und nach oben zu fixieren (sog. endoskopische Vorgehensweise).

Was Sie beachten sollten

  • Nicht jeder Patient ist für ein Facelifting geeignet. Nicht bei jedem Patienten zeitigt ein Facelifting dieselben gleich guten Ergebnisse.
  • Die Einschnitte können während des Heilungsprozesses besser kaschiert werden, wenn Sie Ihre Haare, sollten diese sehr kurz geschnitten sein, vor dem Eingriff etwas wachsen lassen.
  • Der Eingriff sollte verschoben werden, wenn sie planen, in den nächsten Wochen deutlich an Gewicht zu verlieren, da Sie in diesem Fall auch im Gesicht abnehmen werden.
  • Bei einem Facelifting müssen Sie mit einem längeren Heilungsprozess rechnen. Regelmäßig klingen die markantesten Schwellungen binnen 12-24 Stunden ab. Blaue Flecken bilden sich innerhalb von 2 Wochen zurück. Die letzten Schwellungen werden aber erst nach einigen Wochen abklingen. Erst dann wird der volle Effekt des Faceliftings sichtbar.
  • Sie sollten sich 1 – 2 Tage ärztlich beobachten lassen, da das Facelifting mit einem nicht unerheblichen Eingriff verbunden ist.

Was wir für Sie tun können

Die Erfolgsaussichten des Faceliftings werden im wesentlichen bestimmt von der Elastizität, der Dicke und der Beschaffenheit der Haut. Deshalb analysieren wir vorab Ihre Haut. Nach gemeinsamer Erörterung Ihrer persönlichen Erwartungen und Möglichkeiten teilen wir Ihnen anschließend unsere Einschätzung mit und geben eine Empfehlung ab, die sich an den medizinischen Fakten sowie Ihren Wünschen orientiert. Diese Beratung ist für Sie kostenfrei.

Faceliftings werden nicht selten mit anderen Behandlungen verbunden, wie zum Beispiel mit einer Faltenreduzierung, einer Profilkorrektur, einer Augenlidstraffung oder einer Konturmodellierung durch Unterfütterung der Haut. Auch hierzu beraten wir Sie vorab gerne unabhängig und mit der nötigen Erfahrung. Selbstverständlich sind wir während der gesamten Behandlung und danach jederzeit für Sie da. Wir versichern Ihnen, dass Sie von einem Spezialisten behandelt werden und setzten uns dafür ein, dass beim Facelifting Ihre Vorgaben genau umgesetzt werden.

Gibt es Risiken?

Heutzutage kommt es sehr selten zu schweren Komplikationen:

  • Dennoch ist jeder medizinische Eingriff mit Risiken verbunden. Wie hoch das Risiko ist, hängt von der persönlichen Konstitution des Patienten, von der Art und Schwere des Eingriffs und von anderen Faktoren ab. Das Risiko wird vor jedem Eingriff von uns abgeklärt und ein Aufklärungsgespräch mit dem Patienten geführt. Stellt sich der Eingriff zu riskant dar, raten wir Ihnen ab und besprechen mit Ihnen alternative Möglichkeiten.
  • Wundheilungsstörungen oder andere Infektionen stellen ein allgemeines Operationsrisiko dar.
  • In wenigen Fällen wird aufgrund von Nachblutungen ein operativer Eingriff notwendig. Vereinzelt kommt es zu Blutansammlungen unter der Haut, sog. Hämatomen, die anschließend entfernt werden müssen.
  • Verletzungen der Gesichtsnerven (Nervus facialis) oder anderer wichtiger anatomischer Strukturen, verbunden mit Durchblutungsstörungen der Haut (vorwiegend bei Rauchern) und vorübergehendem Ausfall der mimischen Muskulatur sind möglich, aber selten.

Was Sie vor der OP beachten sollten

Vor dem Operationstermin sollte uns ein EKG und ein kleines Blutbild vorliegen. Beides sollte nicht älter als zwei Wochen sein. Sie können diese Voruntersuchungen entweder in unserer Klinik oder von Ihrem Hausarzt vornehmen lassen.

Des weiteren sollten 2 Wochen vor dem Facelifting keine Medikamente mit gerinnungshemmenden Mitteln (Acetylsalicylhaltige Medikamente, Aspirin) eingenommen werden.

Insbesondere im Gesicht sollte vor einem Facelifting Sonnen- und Solariumbestrahlung vermieden werden.

Was Sie nach der OP beachten sollten

Blutergüsse und Schwellungen unterschiedlicher Intensität sind nach jedem Facelifting zu erwarten, klingen aber in den meisten Fällen bereits nach wenigen Tagen wieder völlig ab.

Vorübergehende Taubheit einzelner Bereiche lässt, soweit sie in manchen Fällen festgestellt wurde, nach wenigen Wochen von selbst nach.

In den ersten Wochen nach einem Facelifting sollte der Konsum von Zigaretten reduziert werden.

Sportliche Aktivitäten müssen für 3-4 Wochen unterlassen werden.

Wie lange hält der Effekt an?

Der Effekt des Faceliftings hängt von den individuellen genetischen Voraussetzungen, dem Alter, der angewandten Technik dem persönlichen Lebensstil und vielem mehr ab. Erfahrungsgemäss hält der Effekt zwischen 5 – 10 Jahre an.

Tags: Stopaging