Brustrekonstruktion-München
Brustrekonstruktion-München
Brustrekonstruktion
» Wann sollte die Rekonstruktion erfolgen?
» Rekonstruktion mit körpereigenem Gewebe
» Rekonstruktion mit Implantaten

Von einer Brustrekonstruktion spricht man, wenn die ganze Brust neu aufgebaut wird. Meist geschieht dies nach einer Mastektomie (Brustentfernung), wie sie etwa bei einer Brustkrebserkrankung nötig ist.
Wann sollte die Rekonstruktion erfolgen?
Nach einer Tumoroperation mit Mastektomie stehen normalerweise zwei Wege offen:
Wird die Brust chirurgisch entfernt, kann die Rekonstruktion bereits direkt im Anschluss daran begonnen werden (primäre Rekonstruktion). Das spart eine Operation. Sie kann aber auch zu einem beliebigen späteren Zeitpunkt erfolgen (sekundäre Rekonstruktion) Dann können Sie sich in Ruhe überlegen, was Sie wollen.
Was besser ist, hängt von den individuellen Voraussetzungen ab. Wir beraten Sie hier gerne.
Die Techniken:
Für die Rekonstruktion selbst gibt es zwei verschiedene Verfahren. Beide haben ihre Vor- und Nachteile, die wir Ihnen gerne im Gespräch näher erläutern.

Rekonstruktion mit körpereigenem Gewebe
Dabei wird die Brust mit eigenem Fett-, Haut- und Muskelgewebe aus Bauch oder Rücken aufgebaut. Dementsprechend unterscheidet man die TRAM-Lappen-Technik (Bauchmuskeltechnik) und die Latissimus dorsi-Lappen-technik (Rückenmuskeltechnik).
Größter Vorteil ist, dass körpereigenes Gewebe verwendet wird. Dadurch lassen sich allergische Reaktionen und Fremdkörperreaktionen ausschließen. Unter anderem entfällt das Risiko einer Kapselbildung . Ausserdem fühlt sich die Brust sehr natürlich an. Weitere Vorteil ist, dass das implantierte Gewebe “einwächst” und am natürlichen Stoffwechsel teilnimmt. Das bedeutet zum Beispiel, dass die rekonstruierte Brust mit zu- oder abnimmt, wenn Sie Gewicht verlieren oder zulegen.
Größter Nachteil ist, dass dazu schwere Operationen nötig sind, mit mehrtägigen Krankenhausaufenthalten und langer Rekonvaleszenzzeit. Das Komplikationsrisiko ist darum statistisch gesehen etwas höher als bei der Rekonstruktion mit Brustimplantaten.
Rekonstruktion mit Implantaten
Zum Brustaufbau können auch Brustimplantate verwendet werden. Voraussetzung dafür ist, dass die Haut ausreichend dick und nicht durch eventuelle Bestrahlungen geschädigt ist. Sie muss genügend dehnbar sein, so dass das Implantat Platz findet. Sollen größere Brüste rekonstruiert werden, muss die Haut dafür vorher in der Regel gedehnt werden. Dazu wird zunächst eine Art Ballon eingesetzt, der nach und nach mit Kochsalzlösung gefüllt wird. Wenn die Haut ausreichend gedehnt ist, wird der Ballon gegen das eigentliche Implantat ausgetauscht. Mittlerweile gibt es auch sogenannte “expandierende Brustimplantate”, die beide Funktionen auf einmal erfüllen, wodurch eine Operation entfallen kann. Mehr dazu finden Sie im Kapitel Brustvergrößerung, wo Sie einen Überblick über die möglichen Implantate erhalten und Näheres über die Operationstechniken erfahren.
Was ist besser?
Diese Entscheidung hängt von medizinischen Faktoren ab. Aus ästhetischer Sicht ist eine Rekonstruktion mit körpereigenem Gewebe der Rekonstruktion mit Implantaten überlegen.
Ergänzende Rekonstruktionstechniken
Um eine Brustrekonstruktion abzuschließen sind normalerweise noch weitere Behandlungen nötig. Dadurch kann das Ergebnis optisch verbessert werden.
1. Rekonstruktion der Brustwarze und des Warzenhofes
Bei einer Tumoroperation werden meist auch die Brustwarzen entfernt. Diese lassen sich jedoch relativ gut nachbilden. Heute geschieht dies durch lokale Hautlappenplastik, wobei die Warze aus der eigenen Brusthaut geformt wird. Früher wurden auch Teile der anderen Brustwarze oder andere Hautteile transplantiert. Davon wird heute aber abgeraten. Ähnliches gilt für die Rekonstruktion des Warzenhofes. Früher wurden dazu dunklere Hautstücke aus der Leistengegend oder der Labia verwendet. Heute wird der Warzenhof meist tätowiert.
2. Angleichen der beiden Brüste
Nach einer Rekonstruktion können die Brüste sehr unterschiedlich aussehen. Rekonstruierte Brüste sehen in der Regel rund und straff aus. Frauen, die schon etwas älter sind oder bereits gestillt haben, haben oft leicht hängende Brüste. Wenn rekonstruierte und erhaltene Brust zu asymmetrisch wirken, kann eine Bruststraffung (Mastopexie) dies ausgleichen.
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